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Denkanstoß

Gedanken zur “Familie”
aus dem  DIRECTORIUM SPIRITUALE,  ein geistliches Wort für jeden Tag, Dezember 2016

Wenn ER fehlt ...

In einem Buch mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr war in großen Buchstaben in einer Zwischenüberschrift zu lesen: “Die deutsche Familie zerfällt.” - Und es wird so begründet:

    - “Mit einem Kondom bewaffnet zieht der Sohn in die romantischste Nacht seines Lebens  (die Hochzeitsnacht).
    - Ehepaare treffen sich zum ‘Partnertausch’ im trauten Heim.
    - Abtreibungen sind Alltag.
    - Der Mutterleib wurde zum gefährlichsten Platz in Deutschland.
    - Individualismus, im Lexikon noch als Egoismus definiert, ist Wurzel der modernen        Lebensart.”

Da fehlt ohne Zweifel das Wissen um die unentbehrlichsten Werte des Lebens, da fehlt die innere, geistige Führung, da fehlt ein Leitbild, da fehlen Verantwortungsbewusstsein und der Blick in die Zukunft. - Sagen wir es so:

    Da fehlt Christus der Herr.

“Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur”, meinte schon Goethe.

Es muss ein Umdenken einsetzen! Der Schlüssel für eine neue Kultur ist Chistus der Herr!

 

 

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”Hätte ich das gewusst”,
werden manche am Ende ihres Lebens sagen,
“dass ich Rechenschaft ablegen muss über all mein Denken, Reden und Handeln....!”

Dabei lässt Jesus keinen Zweifel daran, dass es nicht nur den Tod gibt, sondern auch ein Gericht.
Die Menschen des Mittelalters und auch noch des Barock haben in die Kirchen den Weltenrichter
gemalt: Schwert und Lilie gehen aus seinem Mund hervor -
die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit
 
gehen sozusagen Hand in Hand. Es wäre aber vermessen, nur auf die Barmherzigkeit Gottes zu
setzen, denn auch die Gerechtigkeit wird zum Zug kommen.

Hätte ich das gewusst, wird mancher klagen, dem sich das Tor des Himmels nicht gleich öffnet:

   - Hätte ich das gewusst, dann hätte ich in meinem Leben anders gehandelt,
   - dann hätte ich andere Schwerpunkte gesetzt,
   - dann wäre Gott in meinem Leben keine solche Nebenrolle zugefallen
     und meinen Mitmenschen wäre ich anders begegnet!

Ja, hätte ich das gewusst!
- Dabei hätte man nur auf Jesus hören müssen!
- So einfach ist das!

(aus DIRECTORIUM SPIRITUALE der Diözese Regensburg)

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Wenn wir auf dem geistlichen Weg in kurzer Zeit Fortschritte machen möchten,
müssen wir
---  alle uns bindenden Kräfte lösen,
---  die Tücken und Täuschungen des Bösen durchschauen und
---  vor allem uns von uns selbst befreien.

Wir erfahren eine grösser werdende innere Sammlung, ein tieferes geistliches Schweigen und
gelangen zu der Armut des Geistes, die Jesus am Beginn der Bergpredigt selig preist. Der Friede
des Heiligen Geistes erfreut uns mehr und mehr, wenn wir den Berg zur Gotteinigung besteigen.

Wir müssen jedoch auf der Hut vor drei Feinden sein, die uns um so schlimmer nachstellen,
je höher wir aufsteigen:

            
  die Welt, der böse Geist und der tief im Menschen verwurzelte Egoismus.

- Mit “Welt” ist hier Besitz, Macht und Ansehen gemeint, die den Menschen unfrei machen,
  wenn er sich an sie bindet.
- Der Böse hüllt sich in Dunkelheit, um nicht erkannt zu werden.
- Der Egoismus ist am hartnäckigsten von allen, weil er, von uns oft unbemerkt, dem liebenden
Entgegenkommen Gottes am meisten im Wege steht.

Aus “Peter Dyckhoff, 365 Tage im Licht der Liebe, geistlich leben nach Johannes vom Kreuz”

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“Schafft die fremden Götter weg, die ihr bei euch habt! Reinigt euch
und wechselt eure Kleider!”
(Gen/1 Mos 35,2b)

Diese drei Dinge müssen vollkommen verwirklicht werden, ehe der Mensch den Gipfel des
Gottesberges schauen darf, um mit Gott in seinem Herzen wieder hinabzusteigen und einen
neuen Auftrag in dieser Welt zu erfüllen.

--- Als Erstes müssen alle “fremden Götter” aus dem Inneren des Menschen hinausgeworfen sein
- das sind alle Neigungen zu unguten, abhängig und krank machenden Dingen; Bindungen, die
die Seele fesseln und den in ihr wohnenden Wunsch, zu Gott aufzusteigen, verhindern.

--- Selbst wenn diese “fremden Götter” die Seele verlassen haben, so bleibt doch in ihr ein
Nachgeschmack dessen zurück, was sie so lange besetzt hielt.
Daher ist auf der nächst feineren Ebene die Reinigung von all dem unabdingbar.

--- Das dritte Notwendige ist das “Wechseln der Kleider”, das heisst: Gott legt ein neues Verstehen
in die Seele des Menschen und schenkt neue Einsicht.

Aus “Peter Dyckhoff, 365 Tage im Licht der Liebe, geistlich leben nach Johannes vom Kreuz”

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Das Reich Gottes - bekämpft und angefochten

“Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes
schon zu euch gekommen” (Lk 11,20)

..... Der Episode aus dem Leben Jesu nach Lk 11,14-23 kann man entnehmen, dass das Reich Gottes
mit der Person Jesu auf Erden zwar begonnen hat, aber Gefahren ausgesetzt ist. Es wird bekämpft
und ist angefochten.

Die jüdischen Landsleute machten es dem Herrn nicht leicht. Während einige über das
Heilungswunder staunten, versuchten andere, ihn auf die Probe zu stellen, indem sie ein Zeichen
vom Himmel forderten, das das wunderbare Geschehen legitimieren sollte. Was nicht sein darf,
kann nicht sein, sagten sie sich, und versuchten, den aufkeimenden Glauben der Beobachter der
Szene im Keim zu ersticken.

Die Kirche, die sich als Reich Gottes auf Erden begreifen darf, hat im Laufe ihrer zweitausend-
jährigen Geschichte unzählige Angriffe erfahren und überstanden.

In unseren Tagen scheinen die Gegner und Widersacher noch sophistischer und entschlossener
zu sein, ihr nachhaltig zu schaden. Sie verstehen es, die Medien zu mobilisieren, die um der
Sensation willen dazu neigen, sich instrumentalisieren und missbrauchen zu lassen.
Nichts Neues also unter der Sonne!

(aus DIRECTORIUM SPIRITUALE, der Diözese Regensburg)

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Zwanzigster Jahrestag des Abtreibungsgesetzes in Deutschland:
Schutzuntaugliches Beratungsschutzkonzept

Keine Förderung des Rechtsbewusstseins

KöLN, 27. Mai 2013 (ZENIT.org, JVL) - Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Verkündung des zweiten
Abtreibungsurteils des Bundesverfassungsgerichts vom 28. Mai 1993 hat der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung
Lebensrecht e. V., Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a. D. Bernward Büchner, nochmals auf die
Untauglichkeit des „Beratungsschutzkonzeptes" hingewiesen. In seiner Erklärung heißt es:

„Das von den Karlsruher Verfassungsrichtern damals nur als Versuch gebilligte ‚Beratungs-Schutzkonzept‘
hat sich längst als schutzuntauglich erwiesen. Für den nach dem Urteil von 1993 gebotenen Schutz jedes
einzelnen Lebens war es von vornherein ungeeignet. Denn es überlässt es in den ersten zwölf Wochen einer
Schwangerschaft der Letztentscheidung der Schwangeren, ihr Kind aus beliebigen Gründen töten zu lassen.

Dass diese Entscheidung eine Pflichtberatung voraussetzt, trifft nicht zu. Denn die schwangere Frau ist nach
der gesetzlichen Fristenregelung lediglich verpflichtet, vor einem ‚Schwangerschaftsabbruch‘ eine Beratungsstelle
aufzusuchen. Eine Mitteilungs- und Gesprächsbereitschaft wird von ihr nicht verlangt. Auch wenn sie sich
ausschweigt und eine Beratung deshalb nicht möglich ist, muss ihr der für die straffreie Tötung des ungeborenen
Kindes erforderliche Beratungsschein ausgehändigt werden.

Eine Mindestanforderung an die staatliche Schutzpflicht ist nach dem Karlsruher Urteil von 1993 die Erhaltung
und Stärkung des Rechtsbewusstseins. Nur wenn das Bewusstsein von dem Recht des Ungeborenen auf Leben
wach erhalten werde, könne das Konzept einer Beratungsregelung ‚prinzipiell geeignet sein, das Leben des
ungeborenen Kindes zu schützen.‘ An dem vorausgesetzten Rechtsbewusstsein fehlt es jedoch vielfach,
weil der ‚beratene‘ Schwangerschaftsabbruch praktisch keine Unrechtsfolgen hat, vielmehr staatlich gefördert
und in einem von den Ländern sicherzustellenden Netz von Einrichtungen angeboten wird. Inzwischen wird das
Recht ungeborener Kinder auf Leben im öffentlichen Bewusstsein immer mehr durch ein ideologisch begründetes
‚Recht auf Abtreibung‘ verdrängt.

Die erforderliche Anerkennung einer Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle setzt voraus, dass ihr Träger
die Gewähr für eine verfassungs- und gesetzeskonforme Beratung bietet. An dieser Voraussetzung fehlt es bei
Trägern, die – wie zum Beispiel Pro Familia – für ein ‚Recht auf Abtreibung‘eintreten. Deshalb müsste ihnen
die staatliche Anerkennung längst entzogen werden, was jedoch bisher nie geschehen ist.

Die Hoffnung der Verfassungsrichter, die Mitwirkung der Ärzte könne zugleich Schutz für das Leben des
ungeborenen Kindes bewirken, hat sich längst als Illusion erwiesen. Denn Schwangerschaftsabbbrüche
werden inzwischen weitgehend von Ärzten durchgeführt, die sich hierauf spezialisiert haben und sich als
Gehilfen zur Erfüllung von Tötungswünschen – oft weniger der Schwangeren als ihres Umfeldes – verstehen.

Trotz der offenkundigen und schwerwiegenden Mängel seines gesetzlichen ‚Schutzkonzepts‘, über welche
die offizielle Abtreibungsstatistik nicht hinwegtäuschen kann, hat der Gesetzgeber bisher seine Pflicht zur
Beobachtung der Auswirkungen der geltenden Regelung sowie zu deren Nachbesserung bzw. Korrektur ignoriert.
An ihre Erfüllung ist deshalb mit Nachdruck zu erinnern."

Bernward Büchner

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