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Denkanstoß

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Liebe junge Freunde,

Ihr wollt doch mit Euren „Partnern/Partnerinnen“ glücklich werden? 
Das ist eigentlich ganz einfach!

Gott hat den Menschen erschaffen als Mann und Frau - und ER hat gesagt: „...Wachst und mehret euch und erfüllt die Erde und macht sie euch untertan.....”

Das erste, was Jesus - nach Auskunft des Johannes-Evangeliums - auf wundersame Weise gewirkt hat, war die Rettung eines Hochzeits-Festes. Er hat dafür gesorgt, dass der Wein nicht ausging  und das Fest nicht vorzeitig beendet war.                             

 Jesus hat uns aber vor allem bei seinem ersten Wunder gezeigt,  wie wichtig Ihm die Ehe und die Familie ist – so wie Gott sie am Anfang gestiftet hat.  Mit dem sakramentalen Segen haben die Eltern die Gnade, mit Gott „liebende Kinder Gottes“ zu schaffen, damit die Schöpfung nach Gottes Plan vollendet wird.

Eine Ehe ist für Gott so wichtig, denn sie ist die Keimzelle neuen Lebens. Bitte bedenkt immer, dass es der Dreifaltige Gott ist, der einen neuen Menschen mit Seiner Liebe – und aus Liebe – erschafft. Denn Gott ist die Liebe.

ER hat Freude an Seinem Werk, das ER gewollt und ganz wunderbar geformt hat – als Mann und Frau. Aber das Höchste, was ER mit dem Menschen plant, ist die Ähnlichkeit mit Gott: in der göttlichen Liebe, in heiligen Werken, mit IHM ewig zu leben - und viele Seelen zu schaffen zu SEINER Verherrlichung.

Gott hat es so gewollt, dass Mann und Frau mit ihrer gegenseitigen Liebe dabei helfen dürfen, Kindern das Leben zu schenken. - Ist das nicht eine göttliche Aufgabe: Gemeinsam mit Gott – also zu Dritt – einen neuen Menschen mit einer unsterblichen Seele zu schaffen? - Die Eltern geben den sterblichen Leib – und Gott haucht mit Seele und Geist Sein Ewiges Leben ein. Und jedes Kind bekommt noch einen Schutzengel, der es in den Himmel führen darf zu seinem Ziel.

Wenn alle Menschen dieses Geheimnis verstehen und schätzen würden, könnte niemand damit Unfug und Missbrauch treiben. – Es würde kein Kind verhütet, abgetrieben oder misshandelt. Es gäbe nur liebende Kinder, frohe und glückliche Eltern und Familien.

Vielleicht macht Euch das Ergebnis einer statistischen Erhebung Mut. Es wurde festgestellt, dass die die Ehe der Paare am längsten halten, die zusammen beten, die zur Beichte gehen und die heilige Messe besuchen. Bei ihnen gibt es sehr selten eine Scheidung. 

Ich bitte Euch, Euer Leben Gott zu übergeben; und  Jesus und Seine Mama täglich einzuladen, wenn Ihr Freude an Euch und Euren Kindern haben möchtet.  Auch die Eheleute in Kana haben Jesus und Maria eingeladen –  und die beiden brachten ihnen Segen, Glück und Freude. Macht es ebenso!

Es gibt junge Leute, die sich in Gruppen zusammenschließen und wieder nach den Geboten Gottes und der Natur  leben wollen; und sie helfen sich gegenseitig dabei .

Nachahmung empfehlenswert!  – Wir beten für Euch!

Gemeinschaft Maria Friedenskönigin

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“...Die Zeit ist gekommen, in der Gott alles in die Hände nimmt, um wiederherzustellen, was die Menschen zerstört haben, diesen göttlichen Schutz, den Gott zwischen den Menschen und ihrem Schöpfer errichtet hat, damit das Leben, das euch Gott schenkt, niemals endet. Denn ich wünsche es EWIG, wie meine Schöpfung, mit allen meinen zu Brüdern gewordenen Kindern meines göttlichen Sohnes JESUS Christus, der zu euch kommt, um mit euch eins zu sein

Und hier ist nun dieser Mensch, dem Ich die Zeit gelassen habe, seinen Verstand zu vervollkommnen, die Zeit zu verstehen, dass er nichts mehr machen kann, ohne Gott zu lieben, seinen Schöpfer und seinen Nächsten und seinen Bruder. Er hat sich nicht damit begnügt mein Erbgut zu zerstören - Geschenk für alle Generationen der Menschheit - er hat sich erlaubt, die Gesetze Gottes aufzuheben. Dadurch verursachte er die Instabilität dieser Welt, indem er anstelle von Gottes Gesetzen verwerfliche menschliche Gesetze in dieser permissiven Gesellschaft einsetzte, um die Familie zu töten, die Heimat: durch das Verschwinden-lassen von Gott...

Dadurch hat der verfluchte Fürst dieser Welt seine Partie gewonnen gesehen. Alle Tage zählt er die Anhänger in seinen Reihen, denn der Mensch hört nicht auf, seinem barmherzigen Gott gegenüber ungehorsam zu sein, und das was heilig ist zu entweihen. Und ihr sagt mir immer noch: “Wo ist Gott, warum überlässt er uns in diesem Elend?" Ihr Menschen seid allein verantwortlich für diese gegenwärtige Lage, die nicht aufhört, sich zu verschlimmern.

Ihr werdet keinen Schutz mehr haben gegen die starke Hitze der Sonne, denn der Gleichgültigkeit des Menschen wird es gelingen, die Ozonschicht vollständig zu zerstören, dieser natürliche Schutz, der die Rolle eines Schutzschildes zwischen dem Feuer der Sonne und der Erde spielt. Der Mensch hat die Luft wegen der Umweltverschmutzung verunreinigt; dies durch den übermäßigen Einsatz von chemischen Produkten, Industrieabfällen oder unzerstörbaren Haushaltsabfällen und dem Exzess des Erdölverbrauchs. Die Erde erleidet das gleiche Schicksal. Sie erstickt mit der Überfülle an Pestiziden und Düngern eurer intensiven Kulturen, die ihnen keine Ruhe lassen. Der Boden, der sich gegen die Dürre wehrt, wird undurchlässig und dies sogar für den Tau und gibt so keine Erträge mehr.

Das Wasser wird mehr und mehr rar. So kostbar wie es ist, wird es kümmerlich und spärlich und verliert sogar seine Mineralsalze. Es wird nur noch in gewissen Teilen der Erde erscheinen, was zu Kämpfen führen wird, um es sich anzueignen und zu zusätzlichem Exil, um nach Trinkwasser zu suchen. An manchen Stellen werden die Quellen versiegen und andernorts werden die Überschwemmungen durch die ständigen Niederschläge nur dann aufhören, wenn sie ganze Städte zerstört und die bereits geschwächten Bevölkerungen dezimiert haben werden.

Die Meere, die tosenden Ozeane mit unverhältnismäßigen Wellen werden sich über die Ufer der Küstenländer und der Inseln ergießen. Wenn sie sich zurückziehen, werden ihre Spuren grauenhaft sein: Die Böden werden versalzen und man wird nur Leichen von Menschen und Tieren sehen und Schiffsrümpfe außer Gebrauch. Die klimatische Situation der Erde ist nicht beruhigend, weder für die Menschen noch für die Tiere. Das Gleichgewicht der Welt ist überall bedroht. Auch Gott in seiner heiligen Barmherzigkeit kommt, um euch zu warnen. Die Degradierung eures Planeten ist allgemein und sehr beunruhigend. Die Zeichen der Zeit sind da.

Eure Generation hat alle Regeln vernachlässigt, die das Gleichgewicht der Welt bewahren und das erste Gebot lautet: “€žDu sollst deinen Gott lieben mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Herzen und mit all deinen Kräften und deinen Nächsten wie dich selbst."

Das erste Gebot, das ihr vergessen habt, ist jenes der Liebe, die alle Regeln beherrscht. Mit ihr hat man den Respekt vor dem Leben, seiner Erde und vor jedem.

Wegen den Ungleichgewichten, die auf der ganzen Erde herrschen und die unaufhörlich schlimmer werden, werdet ihr verstehen, dass Gott bald kommt, um “seinen kleinen Rest” zu retten. Die Wartezeit, obschon bereits kurz, wird euch ermöglichen über die Worte Gottes nachzudenken und gewisse Dinge wieder in Ordnung zu bringen zum Wohl eurer Umgebung und für eure Seelen, die die Achtung vor den heiligen Gesetzen Gottes vergessen haben, die Achtung vor dem Leben, das dem Ewigen so kostbar ist und der heiligen Mutter Gottes und der Menschen....”

(Botschaft Jesu an JNSR am 17. Mai 2007

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Pater Pio gibt Hilfen auf unserem geistlichen Weg

.... Ihr behandelt die Zeit wie euer Eigentum, als wäre sie selbstverständlich, als würdet ihr sie selbst erschaffen. Du bist nicht der Herrscher über deine Lebenszeit! Jeder neue Tag ist wie ein neues Leben, welches dir Gott schenkt. Du weißt, dass du am Ende deines Lebens vor deinem Schöpfer stehen und über dein Leben Rechenschaft ablegen musst.

Warte nicht bis zum letzten Tag deines weltlichen Lebens, bis dich deine” Lebensbeichte im Himmel” erwartet. Sehe jeden deiner Tage als ein eigenes Leben. Du sollst jeden Abend selbst Gericht mit dir halten.
Wenn du dich schlafen legst, komme zur Ruhe! Genieße die Stille um dich herum und lasse deinen Tag noch einmal vor deinem Geiste vorbei ziehen. Stell dir vor, dass der auferstandene Jesus am Ende deines Bettes sitzt und dir zuhört. Du kannst dir dieses Bild vorstellen, du kannst es dir selbst in deinem Geiste erschaffen und je intensiver du dich auf diese Gedanken einlässt, desto mehr wirst du Seine Gegenwart wirklich spüren. Schaue gemeinsam mit Jesus in dein Herz ...

(aus “Die 7 Wege zum ewigen Leben”)

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Gedanken zur “Familie”

aus dem  DIRECTORIUM SPIRITUALE,  ein geistliches Wort für jeden Tag, Dezember 2016

Wenn ER fehlt ...

In einem Buch mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr war in großen Buchstaben in einer Zwischenüberschrift zu lesen: “Die deutsche Familie zerfällt.” - Und es wird so begründet:

    - “Mit einem Kondom bewaffnet zieht der Sohn in die romantischste Nacht seines Lebens  (die Hochzeitsnacht).
    - Ehepaare treffen sich zum ‘Partnertausch’ im trauten Heim.
    - Abtreibungen sind Alltag.
    - Der Mutterleib wurde zum gefährlichsten Platz in Deutschland.
    - Individualismus, im Lexikon noch als Egoismus definiert, ist Wurzel der modernen Lebensart.”

Da fehlt ohne Zweifel das Wissen um die unentbehrlichsten Werte des Lebens, da fehlt die innere, geistige Führung, da fehlt ein Leitbild, da fehlen Verantwortungsbewusstsein und der Blick in die Zukunft. - Sagen wir es so:

    Da fehlt Christus der Herr!

“Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur”, meinte schon Goethe.

Es muss ein Umdenken einsetzen!
Der Schlüssel für eine neue Kultur ist

Christus der Herr!

 

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”Hätte ich das gewusst”,
werden manche am Ende ihres Lebens sagen,
“dass ich Rechenschaft ablegen muss über all mein Denken, Reden und Handeln....!”

Dabei lässt Jesus keinen Zweifel daran, dass es nicht nur den Tod gibt, sondern auch ein Gericht.
Die Menschen des Mittelalters und auch noch des Barock haben in die Kirchen den Weltenrichter
gemalt: Schwert und Lilie gehen aus seinem Mund hervor -
die Gerechtigkeit und die Barmherzigkeit
 
gehen sozusagen Hand in Hand. Es wäre aber vermessen, nur auf die Barmherzigkeit Gottes zu
setzen, denn auch die Gerechtigkeit wird zum Zug kommen.

Hätte ich das gewusst, wird mancher klagen, dem sich das Tor des Himmels nicht gleich öffnet:

   - Hätte ich das gewusst, dann hätte ich in meinem Leben anders gehandelt,
   - dann hätte ich andere Schwerpunkte gesetzt,
   - dann wäre Gott in meinem Leben keine solche Nebenrolle zugefallen
     und meinen Mitmenschen wäre ich anders begegnet!

Ja, hätte ich das gewusst!
- Dabei hätte man nur auf Jesus hören müssen!
- So einfach ist das!

(aus DIRECTORIUM SPIRITUALE der Diözese Regensburg)

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Wenn wir auf dem geistlichen Weg in kurzer Zeit Fortschritte machen möchten,
müssen wir
---  alle uns bindenden Kräfte lösen,
---  die Tücken und Täuschungen des Bösen durchschauen und
---  vor allem uns von uns selbst befreien.

Wir erfahren eine grösser werdende innere Sammlung, ein tieferes geistliches Schweigen und
gelangen zu der Armut des Geistes, die Jesus am Beginn der Bergpredigt selig preist. Der Friede
des Heiligen Geistes erfreut uns mehr und mehr, wenn wir den Berg zur Gotteinigung besteigen.

Wir müssen jedoch auf der Hut vor drei Feinden sein, die uns um so schlimmer nachstellen,
je höher wir aufsteigen:

            
  die Welt, der böse Geist und der tief im Menschen verwurzelte Egoismus.

- Mit “Welt” ist hier Besitz, Macht und Ansehen gemeint, die den Menschen unfrei machen,
  wenn er sich an sie bindet.
- Der Böse hüllt sich in Dunkelheit, um nicht erkannt zu werden.
- Der Egoismus ist am hartnäckigsten von allen, weil er, von uns oft unbemerkt, dem liebenden
Entgegenkommen Gottes am meisten im Wege steht.

Aus “Peter Dyckhoff, 365 Tage im Licht der Liebe, geistlich leben nach Johannes vom Kreuz”

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“Schafft die fremden Götter weg, die ihr bei euch habt! Reinigt euch
und wechselt eure Kleider!”
(Gen/1 Mos 35,2b)

Diese drei Dinge müssen vollkommen verwirklicht werden, ehe der Mensch den Gipfel des
Gottesberges schauen darf, um mit Gott in seinem Herzen wieder hinabzusteigen und einen
neuen Auftrag in dieser Welt zu erfüllen.

--- Als Erstes müssen alle “fremden Götter” aus dem Inneren des Menschen hinausgeworfen sein
- das sind alle Neigungen zu unguten, abhängig und krank machenden Dingen; Bindungen, die
die Seele fesseln und den in ihr wohnenden Wunsch, zu Gott aufzusteigen, verhindern.

--- Selbst wenn diese “fremden Götter” die Seele verlassen haben, so bleibt doch in ihr ein
Nachgeschmack dessen zurück, was sie so lange besetzt hielt.
Daher ist auf der nächst feineren Ebene die Reinigung von all dem unabdingbar.

--- Das dritte Notwendige ist das “Wechseln der Kleider”, das heisst: Gott legt ein neues Verstehen
in die Seele des Menschen und schenkt neue Einsicht.

Aus “Peter Dyckhoff, 365 Tage im Licht der Liebe, geistlich leben nach Johannes vom Kreuz”

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Das Reich Gottes - bekämpft und angefochten

“Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes
schon zu euch gekommen” (Lk 11,20)

..... Der Episode aus dem Leben Jesu nach Lk 11,14-23 kann man entnehmen, dass das Reich Gottes
mit der Person Jesu auf Erden zwar begonnen hat, aber Gefahren ausgesetzt ist. Es wird bekämpft
und ist angefochten.

Die jüdischen Landsleute machten es dem Herrn nicht leicht. Während einige über das
Heilungswunder staunten, versuchten andere, ihn auf die Probe zu stellen, indem sie ein Zeichen
vom Himmel forderten, das das wunderbare Geschehen legitimieren sollte. Was nicht sein darf,
kann nicht sein, sagten sie sich, und versuchten, den aufkeimenden Glauben der Beobachter der
Szene im Keim zu ersticken.

Die Kirche, die sich als Reich Gottes auf Erden begreifen darf, hat im Laufe ihrer zweitausend-
jährigen Geschichte unzählige Angriffe erfahren und überstanden.

In unseren Tagen scheinen die Gegner und Widersacher noch sophistischer und entschlossener
zu sein, ihr nachhaltig zu schaden. Sie verstehen es, die Medien zu mobilisieren, die um der
Sensation willen dazu neigen, sich instrumentalisieren und missbrauchen zu lassen.
Nichts Neues also unter der Sonne!

(aus DIRECTORIUM SPIRITUALE, der Diözese Regensburg)

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Zwanzigster Jahrestag des Abtreibungsgesetzes in Deutschland:
Schutzuntaugliches Beratungsschutzkonzept

Keine Förderung des Rechtsbewusstseins

KöLN, 27. Mai 2013 (ZENIT.org, JVL) - Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Verkündung des zweiten
Abtreibungsurteils des Bundesverfassungsgerichts vom 28. Mai 1993 hat der Vorsitzende der Juristen-Vereinigung
Lebensrecht e. V., Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht a. D. Bernward Büchner, nochmals auf die
Untauglichkeit des „Beratungsschutzkonzeptes" hingewiesen. In seiner Erklärung heißt es:

„Das von den Karlsruher Verfassungsrichtern damals nur als Versuch gebilligte ‚Beratungs-Schutzkonzept‘
hat sich längst als schutzuntauglich erwiesen. Für den nach dem Urteil von 1993 gebotenen Schutz jedes
einzelnen Lebens war es von vornherein ungeeignet. Denn es überlässt es in den ersten zwölf Wochen einer
Schwangerschaft der Letztentscheidung der Schwangeren, ihr Kind aus beliebigen Gründen töten zu lassen.

Dass diese Entscheidung eine Pflichtberatung voraussetzt, trifft nicht zu. Denn die schwangere Frau ist nach
der gesetzlichen Fristenregelung lediglich verpflichtet, vor einem ‚Schwangerschaftsabbruch‘ eine Beratungsstelle
aufzusuchen. Eine Mitteilungs- und Gesprächsbereitschaft wird von ihr nicht verlangt. Auch wenn sie sich
ausschweigt und eine Beratung deshalb nicht möglich ist, muss ihr der für die straffreie Tötung des ungeborenen
Kindes erforderliche Beratungsschein ausgehändigt werden.

Eine Mindestanforderung an die staatliche Schutzpflicht ist nach dem Karlsruher Urteil von 1993 die Erhaltung
und Stärkung des Rechtsbewusstseins. Nur wenn das Bewusstsein von dem Recht des Ungeborenen auf Leben
wach erhalten werde, könne das Konzept einer Beratungsregelung ‚prinzipiell geeignet sein, das Leben des
ungeborenen Kindes zu schützen.‘ An dem vorausgesetzten Rechtsbewusstsein fehlt es jedoch vielfach,
weil der ‚beratene‘ Schwangerschaftsabbruch praktisch keine Unrechtsfolgen hat, vielmehr staatlich gefördert
und in einem von den Ländern sicherzustellenden Netz von Einrichtungen angeboten wird. Inzwischen wird das
Recht ungeborener Kinder auf Leben im öffentlichen Bewusstsein immer mehr durch ein ideologisch begründetes
‚Recht auf Abtreibung‘ verdrängt.

Die erforderliche Anerkennung einer Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle setzt voraus, dass ihr Träger
die Gewähr für eine verfassungs- und gesetzeskonforme Beratung bietet. An dieser Voraussetzung fehlt es bei
Trägern, die – wie zum Beispiel Pro Familia – für ein ‚Recht auf Abtreibung‘eintreten. Deshalb müsste ihnen
die staatliche Anerkennung längst entzogen werden, was jedoch bisher nie geschehen ist.

Die Hoffnung der Verfassungsrichter, die Mitwirkung der Ärzte könne zugleich Schutz für das Leben des
ungeborenen Kindes bewirken, hat sich längst als Illusion erwiesen. Denn Schwangerschaftsabbbrüche
werden inzwischen weitgehend von Ärzten durchgeführt, die sich hierauf spezialisiert haben und sich als
Gehilfen zur Erfüllung von Tötungswünschen – oft weniger der Schwangeren als ihres Umfeldes – verstehen.

Trotz der offenkundigen und schwerwiegenden Mängel seines gesetzlichen ‚Schutzkonzepts‘, über welche
die offizielle Abtreibungsstatistik nicht hinwegtäuschen kann, hat der Gesetzgeber bisher seine Pflicht zur
Beobachtung der Auswirkungen der geltenden Regelung sowie zu deren Nachbesserung bzw. Korrektur ignoriert.
An ihre Erfüllung ist deshalb mit Nachdruck zu erinnern."

Bernward Büchner

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